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Freundeskreis Tambacounda, Verein zur Vermittlung afrikanischen Kulturgutes und zur Förderung von Entwicklungsprojekten in Afrika e.V.

Freundeskreis Tambacounda

Kontaktdaten

Am Kleinen Felde 21
30167 Hannover - Nordstadt

Telefon: 0511 - 1612612
Telefax: 0511 - 1612612

Webseite

Vereinsbeschreibung

Ziel des Freundeskreises ist es, das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als ein sehr praktisches Lern- und Betätigungsfeld sowohl in Hannover als auch in Tambacounda/Senegal zu begreifen und dazu konkrete Maßnahmen und Projekte zu initiieren und durchzuführen. Für uns gibt es sowohl in Hannover, als auch in Tambacounda Entwicklungsbedarf und Entwicklungspotenziale. Diese berühren viele Themenfelder, insbesondere jedoch Bildung , Umwelt , Gesundheit und Integration . Je nach Alters- oder Zielgruppe finden wir Formen und Methoden der Wissensvermittlung und des Austauschs, die darauf ausgerichtet sind, zu neuen Ansichten und Einsichten zu kommen und Verhaltensweisen und Lebensbedingungen zu verändern.
Dabei geht es uns in Tambacounda (Senegal) darum, die Menschen zu unterstützen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und eigene Lösungen zu finden. Gleichzeitig wollen wir Menschen in Hannover (Deutschland) dabei unterstützen, ihr Bild von Afrika als einem schwachen, hilfsbedürftigen, unselbst

Kurzinfo

• Organisationsform: Eingetragener Verein
• Gründungsjahr: 1992
• Mitgliederzahl: 20
• Mitgliedsbeitrag:

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.


Ansprechpartner

Abdou Karim Sané, Vorsitzender -

Funktionsträger

 

 

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Montag bis Freitag 9-18 Uhr

Mittwoch und Freitag ab 15 Uhr persönliche Terminvereinbarungen

Vereinsportrait

Der Verein wurde 1992 gegründet. Anlass war zum einen, dass Herr Sané den Menschen in seiner Heimat etwas zurückgeben wollte. Zurückgeben kann hier im Sinne von entwicklungspolitischer Arbeit verstanden werden. Zunächst lag der Hauptschwerpunkt der Arbeit in der Bildung, doch auch humanitäre Arbeit wurde geleistet.

So wurde 1994 die Schule Sada Maka Sy in Tambacounda saniert. Desweiteren wurde das Regionalkrankenhaus in Tambacounda und 1996 Jugendliche bei der Ausbildungsplatzbeschaffung durch die Aktion „Fahrräder für Tambacounda“ unterstützt.

Im Jahr 2000 begann die Planung für das Solar- und Hygienezentrum, Baubeginn war 2002. Ziel dieses Projektes war es, einen Ort zu schaffen, an dem der Verein Freundeskreis Tambacounda vor Ort tätig werden und ein Netzwerk aufbauen konnte. 2004 wurde das Zentrum als Bildungs- und Begegnungsstätte eröffnet.

Seit 2007 werden hier Seminare zum Beispiel zur technischen oder gesundheitlichen Aufklärung angeboten.

2009 wurden eine Schneiderei, Werkstätten und ein Informatikraum angeschlossen, um Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen.

2010 wurde dann zusätzlich noch eine Trockentoilette sowie Solaranlagen installiert. Wichtig an den Projekten in Tambacounda ist, dass sich jeder persönlich einbringt. Die Arbeit besteht nicht darin, mit Geld Investitionen zu leisten, sondern dass jeder für diese Investitionen mit anpackt.

Doch auch in Hannover liefen während dieser Jahre zahlreiche Projekte. Ein zweiter Anlass sollte hier zur Gründung vom Freundeskreis Tambacounda führen: 1989 gab es einen gewalttätigen Übergriff von rechten Hooligans auf Herr Sané. Seither war er immer wieder rassistischen Übergriffen ausgesetzt. So wurde auch ein weiterer Schwerpunkt in der Vereinsarbeit gesetzt: Bildungsarbeit kombiniert mit Antirassismusarbeit führte dazu, in und mit Schulen zu arbeiten. Dabei ist stetiges Ziel, Vorurteile abzubauen und afrikanisches Kulturgut jenseits von Kochen und Trommeln zu vermitteln. 1997 wurde eine Ausstellung zum fünfjährigen Jubiläum im Rathaus von Hannover erstellt.

Zurzeit gibt es eine Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen entstanden ist. In der Zwischenzeit gab und gibt es immer wieder verschiedene Workshopangebote, zum Beispiel zum Thema Kolonialismus in Hannover, zum Schul- und Alltagsleben von Kindern in Tambacounda oder auch zum Thema Migration und Integration - Vom Umgang mit Migranten und Migrantinnen in der deutschen Gesellschaft. Auch Lehrerfortbildungen werden immer wieder abgeboten.

Insgesamt kann man die Ziele für Europa und Afrika zusammenfassen: Der Verein möchte die vorherrschenden stereotypen Bilder abbauen und zum Beispiel durch das Entsenden von Praktikanten in den Senegal der Realität anpassen.



Aktuelles

Weitere Infos zu Aktivitäten siehe auch www.afrika-macht-schule.de

 

Wanderausstellung „Bilder im Kopf“ ab 23. März in Erlangen

 



Schlagworte

Afrika, Bildung, Gesundheit, Integration, Umwelt
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